Brandungsangeln
Brandungsangeln oder auch Brandungsfischen
Brandungsangeln erfolgt vom Strand,
einer Seebrücke oder von der Klippe aus.
Dabei wird mit relativ schweren Gewichten (typisch 100-250 g) geangelt.
Der Köder meistens Wattwürmer, Muschelfleisch oder Fischfetzen
möglichst weit ausgeworfen, oft über 100 m weit.
Klassische Rutenlängen sind 3,9 m und 4,2 m. Zur Steigerung der Wurfweite
finden spezielle Weitwurfvorfächer Verwendung. Diese dienen hauptsächlich
zur Reduzierung des Luftwiderstandes und zur Stabilisierung des Vorfaches.
Da die Fliehkräfte beim Wurf so groß werden können, dass die Angelschnur
überlastet wird und reißen kann, werden sogenannte Schlagschnüre erhöhter
Festigkeit in doppelter Rutenlänge als Vorschnur genutzt.
Auf Krallenbleie sollte man weitgehends verzichten. Wo ein 210 gr. Torpedo oder Sechskantblei
nicht liegen bleibt, hilft auch kein Krallenblei mehr.
Typische Zielfische in Deutschland sind der Dorsch und die diversen Plattfische.
Als Beifang werden aber auch Aale und Aalmuttern gefangen.
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